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Bauliche Zustandsbewertung

Wir bewerten einzelne Schadensbilder, Netzelemente und gesamte Netze nach Ihren Vorgaben. Vorzugsweise verwenden wir das Bewertungssystem nach STATUS. Dieses praxisbewährte Modell beinhaltet gegenüber herkömmlichen Bewertungssystemen folgende Verbesserungen:

Schadensklassifizierung unter Berücksichtung relevanter Randbedingungen

Die traditionelle Klassifizierung von Schäden wurde dahingehend erweitert, dass Schäden nicht nur aufgrund der Schadenscharakteristika (Schadensart, -ausprägung und -ausmaß), sondern auch im Kontext der relevanten lokalen Randbedingungen, wie z. B. Rohrnennweite, Rohrwerkstoff, Verlegetiefe und Druckzone bewertet werden. Durch diese Präzisierung werden das Gefährdungspotenzial von Schäden realistischer eingeschätzt und im Ergebnis Fehlentscheidungen bei der Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit reduziert.

Ein genaueres Bild der Realität mit der Schadensklassifizierung nach STATUS.

Berücksichtigung der Substanz von Haltungen und Leitungen

Ergänzend zu den gängigen Bewertungsverfahren, in denen die Zustandsklassifizierung auf die Sanierungspriorität, d. h. vorwiegend auf den schwersten Schaden, beschränkt ist, wird im Modell STATUS zusätzlich der Substanzwert der einzelnen Haltungen oder Leitungen berücksichtigt.

Der Substanzwert kennzeichnet deren Abnutzungsvorrat bzw. das Restnutzungspotenzial. Die darauf aufbauende Prognose und Darstellung seiner zukünftigen Entwicklung ist maßgebend für eine bedarfsorientierte Inspektions- bzw. Sanierungsplanung und darüber hinaus die Grundlage für eine realistische Abschätzung der zu erwartenden Restnutzungsdauer von Kanälen und Leitungen.

Stufenlose Klassifizierung

Basis und Alleinstellungsmerkmal im Modell STATUS, sowohl bei der Zustands- und Substanzklassifizierung als auch bei der Beurteilung der sanierungsrelevanten Randbedingungen, ist die Anwendung der Fuzzy-Logik-Mathematik.

Mit ihrer Hilfe werden u. a. die festen Schadensklassengrenzen durch kontinuierliche Übergänge ersetzt. Dadurch lassen sich unplausible Sprünge an den starren Klassengrenzen vermeiden und in der Konsequenz ein realitätsnahes Zustandsbild darstellen.


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