Fachgespräche Netzmanagement

Entwässerungsnetze stellen einen beträchtlichen Anteil des gesamten kommunalen Anlagenvermögens dar und müssen durch ein verantwortungsvolles Instandhaltungsmanagement auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben.
Netzbetreiber stehen dabei vor der Herausforderung, den hohen technischen und ökologischen Anforderungen an die Abwasserentsorgung gerecht zu werden und gleichzeitig die Kostenbelastung für den Bürger zu begrenzen. Dieser Zielkonflikt kann auf lange Sicht nur durch eine vorausschauende Netzinstandhaltung gelöst werden.
Prognosegestützte Netzmanagementsysteme wie STATUS bieten inzwischen solide Entscheidungshilfen für Netzbetreiber, wie z. B. bei den Fragestellungen:
- Wie schnell altert das Netz und welcher Sanierungsbedarf wird entstehen?
- Wie verändern sich langfristig Netzzustand und Gebührenverlauf, wenn die aktuelle Sanierungspraxis fortgesetzt wird?
- Welche Sanierungsstrategie ist der wirtschaftlich optimale Weg zur Zielerreichung?
Ziel der Fachgespräche ist es, anhand von Praxisbeispielen die Voraussetzungen, Vorgehensweise und Vorteile von Netzmanagementsystemen vorzustellen.
Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmer, die sich über aktuelle Projekte und Entwicklungen des Instandhaltungsmanagements informieren und in anregenden Diskussionen austauschen wollen sowie neue Kontakte knüpfen und ihr bestehendes Netzwerk pflegen möchten.
Das Themenspektrum umfasst alle relevanten Teilaufgaben des Instandhaltungsmanagements von der ingenieurmäßigen Beurteilung von Einzelschäden und der differenzierten Haltungsbewertung über die Modellierung der Netzalterung und der Prognose des zukünftigen Sanierungsbedarfs bis hin zur ökonomischen Wirksamkeitsanalyse einzelner Sanierungsstrategien.
Zusätzlich wird der Einsatz von Netzmanagementsystemen im Rahmen von Fremdwassersanierungskonzepten, Druckmanagementkonzepten in Versorgungsnetzen sowie Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt.
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